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N.S. DELL’ANNUNZIATA DELL’ARMA

(U. F. DER VERKÜNDIGUNG VON ARMA) 

Selbst  wenn sich diese Grotte in der Gemeinde von Sanremo befindet, nimmt der Ort Arma di Taggia  von dieser Grotte den Namen, d.h. vom ligurisch–vorromanischen Ausdruck ARMA  oder ALMA = Grotte. Es handelt sich hier um eine der wenigen in die Felsen gebauten Kirchen in Ligurien. Die Grotte, früher Meeresgrund,  geht auf das  Pliozän von mehr als 5,9  Millionen Jahre zurück.  Sie wurde vom Neanderthaler  bewohnt, dessen Knochenreste, die auf mehr  als  80.000 -100.000   Jahre  zurückgeschätzt werden, heute im Zivilmuseum in Sanremo aufbewahrt sind.  Die Grotte wurde seit Urzeiten  als Kultur-Ort benutzt, selbst wenn die ersten Informationen diesbezüglich auf das XII Jahrhundert zurückführen.  Die Statuen auf den Hauptaltar vom Künstler Oberto Casella  sind  aus dem Jahr 1609 und sind aus Carrara-Marmor,  ebenso wie die Brüstung.  Der  Fussboden aus Marmor und Schiefer ist aus dem Jahr 1624.Die beiden Seitaltare stammen aus dem XVIII Jahrhundert.   Im Jahr 1814 wurde die Grotte  von Papst Pio VII (Barnaba Chiaramonti) besichtigt.  Der Papst kam aus Frankreich, wo er Gefangener von Napoleon  war, der  ihn nach seiner Abdankung freiliess. Er hielt einen Gottesdienst und gewährte für  den Hautaltar besondere Privilegien, wie man auf dem Denkmal in Latein am Haupteingang lesen kann.     Während des 1. Weltkriegs wurde die Kirche von Dieben beschädigt,  während des 2. Weltkriegs wurden  Explosivstoffe von Seiten der deutschen Wehrmacht in der Grotte deponiert.  Die ganze Gegend wurde gegen Landungen gefestigt und abgesichert. Die Kirche ist geweiht und gehört  zur Pfarrei  von Bussana; jedes Jahr am 25. März und zu wenigen  anderen  Gelegenheiten  wird eine Messe gefeiert.„Gente Comune„ und die Bewohner von Arma di Taggia und Bussana hoffen, mit der Besichtigung  dieser geschichtlich so interessanten  Grotte einen unvergesslichen Kulturmoment geboten zu haben  und hoffen,  dass der  Besuch in  guter  Erinnerung bleibt.

                                                                                 

                                                                                    Die  Vereinsmitglieder  von „Gente Comune“

   


 
 

Rev. Ottobre 2014

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